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Der 8. Mai – organisiert Kämpfen gegen Faschismus!

Der 8. Mai ist von besonderer Bedeutung für Antifaschist*innen in ganz Europa. Am 8. Mai 1945 wurde der mörderische deutsche Faschismus von den Alliierten, allen voran der Sowjetunion militärisch besiegt. Dieser Tag gehört auf der einen Seite gebührend gefeiert, auf der anderen Seite heißt er für uns, dass wir uns unserer Verantwortung bewusst werden, so etwas nie wieder geschehen zu lassen und schon jetzt jeden Ansatz faschistischer Bewegung zu bekämpfen und klein zu halten bis ihr Nährboden – die kapitalistisch-bürgerliche Herrschaft – ein für alle mal entzogen ist.

Am Morgen des 8. Mai machten wir mit Aktivist*innen des „Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart & Region (AABS)“ einen Bannerdrop am Cannstatter Neckar-Ufer. Auf einem ca. 30 Meter langen Transparent war – untermalt von einiger Pyrotechnik – zu lesen, was wir oben schon ausgeführt hatten: „8. Mai – Tag der Befreiung | Damals wie heute: Organisiert kämpfen gegen Faschismus!“

 

Unsere Rede am 1. Mai

Am 1. Mai fanden in Stuttgart wie jedes Jahr starke Demos und Aktionen an diesem wichtigen Kampftag statt. Nach einer antikapitalistischen Beteiligung an der traditionellen DGB-Demo fand auch noch ein klarer, revolutionärer Ausdruck mit der „revolutionären 1. Mai Demo“ den Weg auf die Straßen unserer Stadt.

Einen ausführlichen Bericht über alle Aktivitäten (auch im Vorhinein) rund um den 1. Mai und eine Auswahl von Bildern findet ihr auf der Seite der „Revolutionären Aktion Stuttgart“:

https://revolutionaere-aktion.org/2021/05/02/das-war-der-revolutionaere-1-mai-2021/

Wir haben auf der Revolutionären 1. Mai Demo eine Rede zum Thema „Rechte Massenbewegungen und antifaschistische Gegenmacht auf der Straße“ gehalten.

Diese könnt ihr hier nachlesen:

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Antifa-Newsletter #4

Wir wollen mit diesem Newsletter einen kleinen (ausgewählten) Rückblick von gelaufenen Aktionen geben, kommende ankündigen, aktuelle Kampagnen vorstellen, kurze Einschätzungen unsererseits zu Entwicklungen der Faschos geben und Empfehlungen bspw. für Texte liefern. Der Newsletter darf gerne weitergeleitet werden. Kritik und Verbesserungsvorschläge gerne an uns direkt per Mail.

 

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Querdenken und die organisierte Rechte in Stuttgart Eine Einschätzung zu rechten Akteuren am 3. April 2021

Uns wurde ein Recherchebeitrag zur Querdenkendemonstration am 03.April 2021 in Stuttgart zugeschickt, den wir hier gerne Teilen:

„Nachdem Querdenken seine Anfänge und Höhepunkt im Sommer 2020 in Stuttgart hatte, wurde es Ruhig um die Groß-Demonstrationen in Stuttgart. Hin und wieder gab es zahlenmäßig kleinere Kundgebungen oder Autokorsos. Am 3. April 2021 fand damit die erste Großdemonstration von „Querdenken 711“ wieder in Stuttgart statt, zu dem bundesweit angereist und von allen Querdenken-Ablegern mobilisiert wurde. >> Weiterlesen

Gedenkdemo zu 10. Jahrestag des Brandanschlag in Winterbach

Am 10.04.21 jährt sich der rassistische Brandanschlag von Winterbach zum zehnten Mal.

Anlässlich des Jahrestages ruft das Bündnis „Zusammen gegen Rechts“ zu einer Demonstration in Winterbach auf, an der wir uns beteiligen.

Was geschah damals?

In der Nacht vom 9. auf den 10.04.11 griffen Neonazis eine Gruppe Migranten auf einem Gartengrundstück in Winterbach an, traktierten sie mit Schlägen und Tritten und beleidigten sie rassistisch. Ein Teil der Angegriffenen flüchtete sich in eine Gartenhütte, die daraufhin von den Nazis in Brand gesetzt wurde. Nur durch Glück kam keiner der Menschen in der Hütte ums Leben.

Nur ein Bruchteil der Beteiligten Faschisten wurde im Nachgang für den Angriff angeklagt und verurteilt.

Dem Brandanschlag von Winterbach gingen zahlreiche Aktivitäten und Angriffe von Faschisten voraus.

Die Häufung gewalttätiger Angriffe von Nazis und eine organisierte rechte Szene mit Treffpunkten, die überregional Zulauf haben, verdeutlichte, dass der Rems-Murr-Kreis eine braune Hochburg ist.

Bereits im September 2010 hatte in Winterbach ein Nazi-Konzert stattgefunden, 2009 und 2010 veranstaltete die NPD ihre Landesparteitage sowie deren Jugendorganisation einen Bundeskongress in Korb. Mit der „Linde“, einer NPD-Kneipe in Schorndorf-Weiler, in deren Keller Schießübungen stattfanden und in der Rechtsrockkonzerte veranstaltet wurden, gab es einen Ort, den die Nazis logistisch für ihre Aktivitäten nutzen konnten. >> Weiterlesen