Fluchtursachen bekämpfen

Demonstration in Stuttgart am 9.12.2017: Bericht der Demo-OrganisatorInnen | Unser Grußwort auf der Demo | Antifaschistischer Aufruf

Die eigene Seite aufbauen!

Antifa-Camp 2017: Wir müssen die Erfahrungen der letzten Monate und Jahre auswerten, Vernetzungen und Kontakte ausbauen, Methoden abgleichen und uns inhaltlich über die Entwicklungen austauschen.

Wer sich bewegt…

Über Antifaschismus und Repression anlässlich der Aktionen gegen den AfD-Bundesprogrammparteitag in Stuttgart am 30. April 2016

Neuer Wind von Rechts

Die faschistische Partei „Der Dritte Weg“ Hintergründe und Einschätzung aus antifaschistischer Perspektive

Werde aktiv gegen Rechts!

Kein Bock auf Nazigewalt, rassistische Sprüche oder rechte Propaganda? Dann komm‘ zum Treffen des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart & Region.

2017 – Widerstand gegen den Rechtsruck organisieren!

AfD, Pegida, Faschisten – in den vergangenen Jahren verzeichneten Reaktionäre in der BRD insgesamt und auch vielerorts in Baden-Württemberg einen Aufschwung. Sowohl was Veranstaltungen und Aktionen in der Öffentlichkeit angeht, als auch gesellschaftliche Relevanz – das Klima wird rauer.

Wie schon in den letzten Jahren gilt es dieser Entwicklung unseren antifaschistischen Widerstand, auf verschiedenen Ebenen, entgegenzusetzen. Darüberhinaus wollen wir das Jahr 2017 auch nutzen uns zu vernetzen, zu bilden und auszutauschen. Schließlich ist nur ein organisierter Widerstand in der Lage dem gesellschaftlichen Rechtsruck etwas greifbares entgegenzusetzen. Über die lokalen und regionalen Aktivitäten hinaus stehen für dieses Jahr bereits einige Herausforderungen für die antifaschistische Bewegung fest: Neben den jährlichen Protesten gegen die Fackelmahnwache der Nazis in Pforzheim und dem bundesweiten Großaufmarsch in Karlsruhe wird uns insbesondere die Aktivität der rechtspopulistischen und faschistischen Kräfte rund um die Bundestagswahl beschäftigen.

Mit einem Antifa-Camp im Sommer wollen wir an die Debatten und den Austausch über antifaschistische Politik anknüpfen und uns besser vernetzen. Dagegen sein ist das eine, den Widerstand nachhaltig zu organieren das andere. Packen wir’s an!

 

Wichtige Termine 2017:

23.02. Pforzheim: Gegen die Nazimahnwache
Seit Jahrzehnten treffen sich auf dem Pforzheimer Wartberg Faschisten zur Fackelmahnwache. Wie jedes Jahr mobilisieren wir unter dem Slogan „Nicht lange fackeln“ gegen das faschistische Treiben!

03.06. Karlsruhe: Naziaufmarsch verhindern
Hunderte Nazis wollen Anfang Juni beim „Tag der deutschen Zukunft“ durch Karlsruhe ziehen. Wir mobilisieren gemeinsam mit anderen überregional zu Protesten & Blockaden!

08.-10.09. Antifa-Camp im Schwarzwald
Welche Antworten müssen wir auf den Rechtsruck geben? Wie sieht effektive Politik gegen die AfD aus? Wir wollen diskutieren, Erfahrungen austauschen und natürlich zelten. Sommer, Sonne, Antifa!

Sommer/Herbst: Den rechten Wahlkampf sabotieren
AfD, NPD, Drittem Weg usw. die Straße und die Räume streitig machen!

 

Check your local Antifa-Website:

Antifaschistische Aktion Karlsruhe
Antifaschistische Aktion Lörrach
Antifaschistische Aktion (Aufbau) Mannheim
Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart
Antifaschistische Aktion [O] Villingen-Schwenningen
Antifaschistische Aktion (Aufbau) Tübingen

Revolutionärer Jahresrückblick 2016

Die GenossInnen der Revolutionären Aktion Stuttgart haben sich die Mühe gemacht, einen Jahresrückblick der linken und revolutionären Aktivitäten im Jahr 2016 zusammenzustellen – darunter natürlich auch viele antifaschistische Aktionen.

Der Jahresrückblick ist hier zu finden.

Viel Spaß beim schwelgen in Erinnerungen…

Am 22. Juli in Fellbach: Rechte Hetzer verjagen!

Am Freitag, den 22. Juli wollen wieder rechte Hetzer in Fellbach eine Kundgebung abhalten; das Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart & Region (AABS) ruft gemeinsam mit der Antifaschistischen Jugend Rems-Murr (AJRM) wieder zum Protest gegen „Fellbach wehrt sich“auf. Treffpunkt für die gemeinsame Hinfahrt ist um 17.15 Uhr am Hauptbahnhof in der Klett-Passage.

Wir haben zu „Fellbach wehrt sich“ Hintergrundinfos zusammengetragen und eine kurze Einschätzung formuliert >> Weiterlesen

Hintergründe und kurze Einschätzung von „Fellbach wehrt sich“

Für Freitag, den 22. Juli 2016 hat erneut die von Michael Stecher betriebene Facebookseite „Fellbach wehrt sich“ zu einer rassistischen Kundgebung an der Lutherkirche in Fellbach aufgerufen.

 

Der erste Kundgebungsversuch der Rechten am 17. Juni 2016 kann getrost als kläglich bezeichnet werden: Hunderte AntifaschistInnen übertönten die nur elf anwesenden Rechten und bewarfen sie mit Obst, Eiern, Gemüse und diversen pyrotechnischen Gegenständen.

 

Die rassistische Aktion fand weder Anklang bei den EinwohnerInnen von Fellbach, noch bei der lokalen rechten Szene. Sowohl die recht aktive örtliche AfD, als auch die Faschisten der NPD, wie etwa der in Fellbach wohnende Alexander Scholl, beteiligten sich. Letztlich wirkte die völlig abgeschotette Kleinstkundgebung wie ein Haufen recht wirrer, unsympathischer Deutscher.

 

Nichtsdestotrotz sind bei genauerem Hinsehen aber doch direkte Verbindungen in die extrem rechte und faschistische Szene zu erkennen. >> Weiterlesen

Stuttgart wehrt sich gegen Nazis und Rassisten! – Am 17. Juni alle nach Fellbach.

fellbach aufrufAm Freitag, den 17. Juni will eine rechte Gruppierung namens „Fellbach wehrt sich“ eine Kundgebung auf dem Kirchplatz in Fellbach mit anschließendem Spaziergang zum ehemaligen Freibad, dem Ort einer geplanten Geflüchteten-Unterkunft, veranstalten.

Als Aufhänger für die Zusammenrottung von wirren Rassisten aus dem Spektrum der „Reichsbürger“ wird die „Information über Sicherheit und „Flüchtlinge““ genannt. Dass es dabei nicht etwa um die Sicherheit geflüchteter Menschen, die vor Krieg und Hunger fliehen und hier permanenten Anfeindungen und der ständigen Angst vor Abschiebung ausgesetzt sind, wird spätestens klar, wenn man sich auf der Seite der Gruppe umsieht; mehrmals täglich wird hier der pure Hass auf Geflüchtete, Muslime und MigrantInnen, gepaart mit dem typischen neu-rechten Opfermythos von einem angeblichen „Linksrucks“ der Gesellschaft und der Medien gepredigt und sich in Märtyrer-Art als die letzten Kämpfer für den „Erhalt der Heimat“ präsentiert.

Veranstaltungen und Gruppierungen wie diese sind leider kein Einzelfall und sprießen gerade bundesweit aus dem Boden. Nicht erst seit den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt und dem Erfolg der rückwärtsgewandten Hetzpartei „AfD“ ist klar, dass sich der Wind in der BRD nach rechts dreht. Zehntausende Menschen auf „Pegida“-Demonstrationen in Ostdeutschland, zahlreiche „Nein zum Heim“-Kampagnen, eine homophobe „Demo für Alle“ in Stuttgart mit regelmäßig mehreren tausend Teilnehmern und explosionsartig ansteigende Zahlen von Angriffen auf Geflüchtete und deren Unterkünfte unterstreichen diese Entwicklung und machen sie sicht- und erlebbar. >> Weiterlesen