Chemnitz: Antifaschistische Solidarität praktisch werden lassen!

Anfang Juni 2019 fand in Chemnitz der diesjährige Nazi-Aufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“ (TddZ) statt. Über 1000 Menschen beteiligten sich an den Gegenprotesten. Neben einer Bündnis-Demo, Blockadeversuchen und einigen dezentralen Aktionen bei rechten Akteuren aus der Region konnten Antifas im Anschluss an die rechte Demo die Nazis hier und da in die Schranken weisen. Das alles blieb jedoch weit hinter dem zurück, was eigentlich an diesem Tag möglich gewesen wäre.

Bereits vor einiger Zeit hat das Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart&Region eine Broschüre zu rechter Kleidung, rechten Codes und Labels veröffentlicht.

Statement zum geforderten Rote-Hilfe-Verbot

 Statement des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart&Region

Rechts rockt nicht!

Alles nur unpolitisch? Das „Rock dein Leben“ Festival und rechte Lebenswelten in der Subkultur. Ein antifaschistischer Diskussionsbeitrag.

Werde aktiv gegen Rechts!

Kein Bock auf Nazigewalt, rassistische Sprüche oder rechte Propaganda? Dann komm‘ zum Treffen des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart & Region.

Den Wahlkampf der NPD unmöglich machen!

Zur Bundestagswahl am 22. September 2013 tritt unter anderem die „Nationaldemokratische Partei Deutschlands“ (NPD) an. Mit populistischen Forderungen nach dem Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union und ihrer Selbstinszenierung als „soziale Heimatpartei“ versuchen sich die Faschisten auch in diesem Jahr wieder in Anzug und Krawatte bürgernah und seriös zu geben. Wenngleich die NPD nicht die einzige rassistische Partei ist, die zur Wahl antritt, so ist sie doch in jedem Fall diejenige, die mit ihrem menschenverachtenden Gedankengut am offensivsten in die Öffentlichkeit drängt. Auf Grund ihrer Funktion als Sammelbecken im faschistischen Spektrum und ihrer Position als bundesweit nach wie vor bedeutsamste faschistische Struktur, muss sich eine antifaschistische Intervention während des Wahlkampfs in erster Linie gegen die NPD richten.
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Freispruch für Antifas in Pforzheim

Amtsgericht PforzheimBericht der Roten Hilfe Karlsruhe:

 

Zwei Antifaschisten wurden heute vor dem Amtsgericht Pforzheim freigesprochen. Ihnen wurde vorgeworfen vor der alljährlichen Fackelmahnwache am 23. Februar 2012 gemeinschaftlich eine Gruppe Neonazis angegriffen und verletzt zu haben. Durch ungenaue und widersprüchliche Aussagen der Neonazis und Anfängerfehler der Polizei ließen sich die Angeklagten aber nicht identifizieren.

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Der 6. Oktober in Göppingen – Eine Nachbereitung

Vielfältige Proteste von insgesamt 2.000 Nazigegnerinnen und Nazigegnern behinderten am 6. Oktober 2012 einen Aufmarsch von etwa 150 überregional angereisten Faschisten in Göppingen. Über 2.000 Polizeikräfte wurden eingesetzt, um die rechte Demonstration durchzusetzen und antifaschistischen Widerstand durch gewalttätige Übergriffe und Masseningewahrsamnahmen zu unterbinden. Dennoch: Hunderte AntifaschistInnen blieben den gesamten Tag über mit kämpferischen Protestformen in Bewegung. Im folgenden eine Darstellung und politische Einschätzung der Ereignisse rund um den 6. Oktober, außerdem weiteres Bildmaterial und ein kurzer Videozusammenschnitt.

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[S] Antifaschistische Proteste gegen NPD-Kundgebung

65221Am Montag, den 30. Juli 2012 machte die faschistische NPD im Rahmen ihrer sogenannten „Deutschlandtour“ auch in Stuttgart Halt. Etwa 15 Nazis wurden durch ein massives Polizeiaufgebot vor Ort geschützt. Über 250 NazigegnerInnen ließen es sich dennoch nicht nehmen, entschlossen gegen die Anwesenheit der NPD zu protestieren, die Anfahrt des Propaganda-LKWs zu blockieren, mit Eier- und Tomatenwürfen gegen die Faschisten vorzugehen und deren Kundgebung mit einer Tränengasgranate zu unterbrechen. Über 75 AntifaschistInnen wurden im Rahmen der Proteste in Gewahrsam genommen. Ein Antifaschist sitzt seitdem in der JVA-Stammheim, ein weiterer musste im Krankenhaus stationär behandelt werden.

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