Bereits vor einiger Zeit hat das Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart&Region eine Broschüre zu rechter Kleidung, rechten Codes und Labels veröffentlicht.

Statement zum geforderten Rote-Hilfe-Verbot

 Statement des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart&Region

Rechts rockt nicht!

Alles nur unpolitisch? Das „Rock dein Leben“ Festival und rechte Lebenswelten in der Subkultur. Ein antifaschistischer Diskussionsbeitrag.

Werde aktiv gegen Rechts!

Kein Bock auf Nazigewalt, rassistische Sprüche oder rechte Propaganda? Dann komm‘ zum Treffen des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart & Region.

Prozess gegen Antifaschistin in Stuttgart

https://www.antifa-stuttgart.org/wp-content/uploads/2014/02/prozess_1902.jpgAufruf des AABS:

Am 25.05.2013 blockierten über 2000 Menschen einen Aufmarsch von Faschisten in der Karlsruher Innenstadt. Durch selbstbestimmtes und kämpferisches Agieren der Antifaschistinnen und Antifaschisten gelang es, den Naziaufmarsch zu verhindern. Auch in Karlsruhe ging die Polizei wieder einmal brutal gegen DemonstrantInnen vor. Mit dem Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken nahm sie mehrere Verletzte billigend in Kauf. Doch nicht nur an dem Tag selbst, sondern auch im Nachgang wird versucht, den notwendigen antifaschistischen Prozess zu kriminalisieren, um ihn zukünftig einzudämmen.

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Pforzheim 2014: Erste Infos

Das Bündnis „…NICHT LANGE FACKELN!“, welches sich gegen das alljährlich stattfindende Nazi-Fackelgedenken in Pforzheim stellt, hat ein erstes Infoupdate zum aktuellen Stand in Pforzheim und den geplanten Gegenaktivitäten veröffentlicht.

INFOPOST #1

Am 23. Februar 2014 veranstaltet der faschistische „Freundeskreis Ein Herz für Deutschland“ eine „Fackel-Mahnwache“ auf dem Pforzheimer Wartberg. Seit rund 20 Jahren nehmen die Nazis die Bombardements auf Pforzheim jährlich am 23. Februar 1945 zum Anlass, um den deutschen Faschismus zu glorifizieren. Ein Bündnis aus antifaschistischen Gruppen, Gewerkschaften und Parteigliederungen rufen jetzt dazu auf den Aufmarsch mittels Blockaden zu verhindern. Knapp 1 Monat vor dem 23. Februar 2014 wollen wir Euch einen ersten kurzen Überblick über die geplanten Gegenaktivitäten geben:

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Unsere Rede bei der Silvesterdemo

Liebe Genossinnen und Genossen,

wenn wir nun auf das Jahr‭ ‬2013‭ ‬zurückblicken,‭ ‬dann müssen wir,‭ ‬aus antifaschistischer Perspektive,‭ ‬darauf aufmerksam machen,‭ ‬dass in diesem Jahr die rassistische Stimmungsmache an‭ ‬mehreren Stellen in der BRD und auch hier in der Region,‭ ‬offen zu Tage getreten ist.‭ ‬2012‭ ‬gab es drei Nazi-Aufmärsche vor Flüchtlingsunterkünften,‭ ‬bis November‭ ‬2013‭ ‬waren es schon‭ ‬18.‭ ‬2012‭ ‬gab es‭ ‬24‭ ‬faschistische Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte,‭ ‬2013‭ ‬waren es,‭ ‬bis November,‭ ‬bereits‭ ‬43.‭ ‬Diese Entwicklung ist alarmierend.
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Gegen jeden Rassismus – In Stuttgart und überall!

aabs_logoStellungsnahme des „Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart & Region“ (AABS) zu rassistischer Stimmungsmache in Stuttgart-Feuerbach:

 

Am 2. Januar 2014 erschien in den Stuttgarter Nachrichten ein Artikel mit der Überschrift „Stuttgart-Feuerbach – Anwohner protestieren gegen Flüchtlingsheim“.
In diesem Artikel berichtet der Autor von einem Schreiben Feuerbacher Bürger, dass Mitte Dezember an den Stuttgarter OB Kuhn gesendet wurde. In besagtem Schreiben, dass dem OB durch eine Anwaltskanzlei zugestellt wurde, empören sich die UrheberInnen über eine mögliche Unterkunft von Flüchtlingen im Feuerbacher Wohngebiet Hattenbühl. >> Weiterlesen

Multikulturelles Fest des Gottlieb-Daimler-Gymnasiums wegen rassistischer Hetze verlegt

https://www.antifa-stuttgart.org/wp-content/uploads/2013/12/40871.jpgDas Gottlieb-Daimler-Gymnasium, welches nach eigenen Angaben SchülerInnen 23 verschiedener Nationalitäten besuchen, hatte für die Weihnachtszeit eine „Feier der Werte“ in der „Liebfrauen-Kirche“ geplant.

Nach Protesten und Drohungen der rechtspopulistischen und kulturrassistischen Internetseite „PI-News“, der rechten Zeitung „Junge Freiheit“ und anderen Islamhassern verlegte die Schule aus Angst vor den rechten Hetzern die Feier in die Schule.

Anstatt klar Flagge zu zeigen und den Rassisten auch im öffentlichen Raum einer Kirche entgegenzutreten, entschied sich die Schule, den Drohungen der Rassisten zu folgen und das multikuturelle Fest hinter den Türen der Schule abzuhalten.

Wieder einmal hat sich gezeigt wie Rassisten Einfluss nehmen können und es schaffen durch ein Klima der Angst mutltikulturelle Iniativen zu unterdrücken.

Im Kontext permanenter rassistischer Diskurse rund um das Thema Migration und Flüchtlingspolitik sowie rechter „Bürgerinitiativen“ gegen Flüchtlingsheime wäre dieses öffentliche Fest ein richtiges Zeichen gewesen.Engagiert euch gegen rechte Hetze gegen Muslime, Flüchtlinge und andere MigrantInnen! Werdet aktiv – kommt zum AABS!

Medienberichte zu dem Fall:StZ | SWR