Kategorie: Rechte Hetzer

Chemnitz: Nazidemo blockieren, stören, angreifen!

Sa 25.05. | 19 Uhr | Lilo: Infoveranstaltung zu Gegenprotesten in Chemnitz

Fr 31.05. | ab 19 Uhr | Lilo: Abendprogramm & Letzte Infos. Nachts: Busabfahrt!

Bustickets: Ebenfalls im Linken Zentrum Lilo Herrmann (Böblinger Str. 105, Stuttgart-Heslach)

Am 1. Juni findet in Chemnitz der „Tag der deutschen Zukunft“ statt, bei dem Faschisten jährlich in einer anderen Stadt aufmarschieren.

Anfangs noch mit mehreren hundert teilnehmenden Nazis und von freien Kameradschaften organisiert, ist der Aufmarsch in den letzen Jahren kontinuierlich geschrumpft und wird zwischenzeitlich von der Kleinstpartei „Die Rechte“ veranstaltet.

Dass die Nazis Chemnitz in diesem Jahr als Austragungsort gewählt haben, ist kein Zufall: Nicht erst seit den pogromartigen Ausschreitungen tausender Faschisten im Sommer 2018 steht die Stadt für rechte Straßengewalt, schlägernder Nazimobs und Menschenjagden auf MigrantInnen.

Wie sich bereits in der Vergangenheit zeigte, können die Faschisten in Chemnitz mit einer breiten Unterstützung, auch aus der Bevölkerung, sowie verschiedener rechter Kräfte rechnen, wodurch es nicht unwahrscheinlich ist, dass auch der TddZ zu einem rechten Großevent wird.

Deshalb mobilisieren wir gemeinsam mit anderen Städten zu den Protesten am 1. Juni in Chemnitz. Aus Stuttgart, wie auch aus anderen süddeutschen Städten, wird es Busanfahrten geben, um dem rechten Treiben an diesem Wochenende einen Riegel vorzuschieben!

Denn zuletzt die Ereignisse im August 2018 haben gezeigt: Antifaschistischer Selbstschutz und Protest bleiben eigene Handarbeit. Auf Polizei und Behörden können und dürfen wir uns im Kampf gegen Rechts nicht verlassen. Vielmehr ist zu erwarten, dass, wie schon bei den vergangenen rechten Aufmärschen in der Region, das Naziproblem negiert oder unter den Teppich gekehrt wird.

Am 25. Mai findet um 19 Uhr eine Info-Veranstaltung zum TddZ und zu den geplanten Protesten vor Ort von AntifaschistInnen aus Chemnitz im Linken Zentrum Lilo Herrmann statt.

Am Vorabend der Busanreise nach Chemnitz, am 31. Mai ab 19 Uhr, findet ebenfalls im Linken Zentrum Lilo Herrmann Abendprogramm statt, bei dem noch einmal der aktuelle Stand zu den Protesten und Genaueres zur Busanreise besprochen wird.

Vermeintlicher Protest gegen das Diesel-Fahrverbot?!

Anlässlich der vergangenen zwei Demonstrationen in Stuttgart gegen das Diesel-Fahrverbot, welche von der „AfD“ und der rechten Scheingewerkschaft „Zentrum Automobil“ vereinnahmt wurden, verfassten wir ein Statement, welches auch bald gedruckt verfügbar sein wird.

Achtet in den kommenden Tagen diesbezüglich auf Ankündigungen!

–> Bis dahin findet ihr den Flyer „Wölfe im Schafspelz“ hier.

–> Auch das Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart&Region hat dazu ein Statement veröffentlicht.

 

Erster Flyer zu den Kommunalwahlen

Am 26. Mai 2019 stehen die Kommunal – und Europawahlen an. Gemeinsam mit anderen Gruppen haben wir einen Flyer herausgegeben, der eine erste Sensiblität schaffen soll und außerdem einen Hinweis auf die alljährliche Nazifackelmahnwache in Pforzheim enthält.

Ihr könnt euch den Flyer entweder selbst ausdrucken oder uns eine Mail schreiben, um ihn zu erhalten.

–> Hier der Link: Flyer zu den Kommunalwahlen

Erklärung und Kundgebung: Solidarität mit Alfred Denzinger

Am 15. 12. findet eine Solidaritätskundgebung in Rudersberg statt, da Alfred Denzinger zum wiederholten Mal Opfer von faschistischen Angriffen wurde.

Kommt alle zur gemeinsamen Zuganreise ab Stuttgart: 08.20 Uhr „le crobag“ am Hauptbahnhof (Beginn dort: 10.00 Uhr vor dem Rathaus in Rudersberg).

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Polizei setzt AfD-Aufmarsch durch, vielschichtiger Widerstand!

Bericht des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart&Region

Mit der zu erwartenden Härte und Masse hat die Stuttgarter Polizeiführung die heutige AfD-Kundgebung auf dem Kronprinzplatz in der Innenstadt durchgesetzt. Mehrere hundert Polizisten, dazu zwei Wasserwerfer, Pferde, Zivilpolizisten und Videodrohnen ermöglichten knapp 50 Rechten eine anderthalbstündige Kundgebung. Die Polizei setzte diese gegen den Widerstand von etwa 600 Menschen durch, die sich trotz kurzfristiger Mobilisierung und miesem Wetter vielschichtig und teilweise militant gegen das rechte Treiben in ihrer Innenstadt zur Wehr setzten.

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