Kategorie: Rechte Hetzer

Plüderhausen: Keine Stadthalle für christliche Fundamentalisten!

Die christlich-fundamentalistische Antifeministin Gabriele Kuby soll am Samstag in der Plüderhausener Stadthalle einen Vortrag zum Thema „GENDER Verborgene Bedrohung von Familie und Gesellschaft‭?“ halten.
‎Die „Initiative Rems-Murr Nazifrei!“ hat dazu einen offenen Brief an den Bürgermeister und die GemeinderätInnen verfasst um diese Aufzufordern, die Veranstaltung abzusagen.
‎Der offene Brief ist hier dokumentiert: >> Weiterlesen

Bericht des AABS zu den Protesten gegen die reaktionäre "Demo für Alle"

Am gestrigen Sonntag fand erneut ein Aufmarsch der selbsternannten „Demo für Alle“ in der Stuttgarter Innenstadt statt.

Die „Demo für Alle“ fand seit Februar 2014 mittlerweile zum fünften Mal statt. Dort versammeln sich Konservative, Rechte, religiöse Fundamentalisten und Ewiggestrige um gegen minimale Änderungen bezüglich der Erwähnung unterschiedlicher Lebens- und Liebesformen im Entwurf des Bildungsplans auf die Straße zu gehen. Bei diesen Zusammenkünften bleibt es allerdings nicht nur bei der homophoben „Kritik“ am Bildungsplan; vielmehr ist die Demo ein Zusammenschluss und eine Bühne verschiedenster rechter und extrem konservativer Kräfte um ihrer reaktionären Ideologie auf der Straße geballt Gehör zu verschaffen.

Etwa 2000 Personen zogen nach einer Kundgebung vom Schillerplatz über die Planie und die B14 zum Staatstheater bis vor die Oper. Die etwa 500 Meter lange Demoroute wurde geschützt von einem martialischen Polizei-Großaufgebot. Insgesamt etwa 250 Personen demonstrierten direkt gegen diese reaktionäre Versammlung.

Einzelne Akteure der reaktionären Allianz wurden an ihren Standorten in Stuttgart von AntifaschistInnen aufgesucht und mit Transparenten und Kreideschriften markiert.

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Keine Straße der reaktionären Hetze! – Text zum 19. Oktober

1078126045Am 19. Oktober 2014 demonstriert in Stuttgart das selbsternannte „Aktionsbündnis Elternrecht wahren – Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder“ gegen den neuen Bildungs- und Orientierungsplan des Landes Baden–Württemberg auf die Straße gehen.

Das Bündnis nimmt eine kleine politische Reforminitiative, die an sich längst keine Neuheit ist, als Anlass, um ein reaktionäres Gesellschaftsverständnis zu verbreiten. So steinalt auch dieses Anliegen sein mag, die gemeinsame, geballte Öffentlichkeitsarbeit des Aktionsbündnis ist ein gefährlicher qualitativer Sprung. Christlich-fundamentalistische Zusammenhänge, Parteigliederungen und rechte Splittergruppen erfahren in diesem Zusammenhang eine Stärke, die nicht zu unterschätzen ist.
Gemeinsam stehen sie auf der Straße für ein heteronormatives Weltbild, dass sich in festen Geschlechterrollen bewegt und ein Liebesleben ausschließlich zwischen Mann und Frau zulässt.

Das ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs: Hinter dem gemeinsamen Nenner der Homophobie steckt ein dichter Filz aus rechten Bestrebungen.
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